Studienauftrag Bahnhof Grüze

Interdisziplinärer Studienauftrag für Stadtraum und Mobilitätsdrehscheibe Grüze

Studienauftrag Bahnhof Grüze

Interdisziplinärer Studienauftrag für Stadtraum und Mobilitätsdrehscheibe Grüze

Heute zerschneiden die Gleise das Areal, ringsum stehen Industrie- und Gewerbebauten. Bis etwa 2040 wächst hier ein neues Stück Winterthur. Mit dem Ausbau des Bahnhofs Grüze, der geplanten Haltestelle Grüze Nord und der Leonie-Moser-Brücke entsteht zugleich die zweitwichtigste Verkehrsdrehscheibe der Stadt. Die Stadt Winterthur und die SBB suchten in einem Studienauftrag ein Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum: die beiden Bahnhofplätze, die Katharina-Hardy-Strasse und die Erweiterung der Personenunterführung zu einer kombinierten Fuss- und Veloverkehrsverbindung.

urbanista.ch war Teammitglied eines der drei präqualifizierten Planungsteams und deckte darin drei Funktionen ab: Verkehrsplanung und Mobilität, Stadtplanung sowie Sozialraum. Die dritte verlangte das Programm gar nicht. Rund um Bahnhöfe zeigen sich aber regelmässig Bedürfnisse, die eine rein gestalterische Betrachtung übersieht; gendersensible Planung gehört dazu. Die Federführung im Team lag bei SIMA|BREER Landschaftsarchitektur, ergänzt durch CORSO, LANDSCALE und die SNZ Ingenieure und Planer AG.

Vier Themen prägten den Beitrag: eine attraktive Veloführung, die an die Veloroute Hegi und die neue Unterführung anschliesst. Eine saubere Entflechtung der Verkehrsmittel, damit sich Bus, Velo, Fussverkehr und Anlieferung im engen Bahnhofsraum nicht dauernd ins Gehege kommen. Eine Drehscheibe, an der das Umsteigen kurz und selbsterklärend bleibt. Und öffentliche Räume, die einladen und für alle taugen — auch für Menschen mit Kinderwagen, Rollator oder Gepäck.

Projektzeitraum

2025 - 2026

Ort

Winterthur

Projektteam

Lia Zinngrebe, Thomas Hug-Di Lena, Pierre Scheidemann

Arbeitsfelder

Innovative Prozesse, Verkehrswende, Zukunftsstrategien

Kund*in

Stadt Winterthur

Projektpartner*innen

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