Masterplan Grenchen Bahnhof Süd

Werkstattverfahren und Masterplan für das Gebiet südlich des Bahnhofs Grenchen

Masterplan Grenchen Bahnhof Süd

Werkstattverfahren und Masterplan für das Gebiet südlich des Bahnhofs Grenchen

Im Rahmen eines Werkstattverfahrens beauftragte die Stadt Grenchen ein Planungsteam mit urbanista, den Bahnhof Grenchen Süd zu einer integrierten, multimodalen Mobilitätsdrehscheibe weiterzuentwickeln und das umliegende Quartier städtebaulich zu transformieren. Das Verfahren bündelte städtebauliche, verkehrsplanerische und freiräumliche Expertise und wurde in mehreren Workshops gemeinsam mit einem Begleitgremium und externen Fachleuten durchgeführt; urbanista übernahm die Projektleitung im Team mit sima breer, SPEKTRUM, sa_partners und Steinmann Ingenieure. Zentrales Element des Masterplans ist eine neue Stadtachse, welche die Quartiere nördlich und südlich des Bahnhofs verbindet und eine nachhaltige Freiraumachse mit Priorität für den Fuss- und Veloverkehr schafft. Überhöhte Erdgeschosse und offene Blockstrukturen aktivieren den öffentlichen Raum, ein markantes achtgeschossiges Gebäude an der Stadtachse dient als stadträumlicher Orientierungspunkt. Ein ausgewogener Nutzungsmix mit rund 500 neuen Wohneinheiten, publikumsorientierten Erdgeschossen, Cafés, Restaurants und flexiblen Freiräumen erzeugt ein lebendiges Quartier für Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Der historische Bestand bleibt erhalten und wird behutsam weiterentwickelt: Das ehemalige Landi-Gebäude wird adaptiv umgenutzt, das ISOS-Areal mit zwei bis drei Geschossen sanft nachverdichtet. Ergänzend entstehen die Riedernpromenade als Quartierstreffpunkt und ein offengelegter, renaturierter Dorfbach. Der Masterplan entstand zwischen April und Dezember 2024.

Projektzeitraum

2024 - 2024

Ort

Grenchen

Projektteam

Thomas Hug-Di Lena

Arbeitsfelder

Innovative Prozesse, Verkehrswende, Zukunftsstrategien

Kund*in

Stadt Grenchen

Projektpartner*innen

Weitere Projekte

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