Wie wird sich der Hochrhein in den nächsten Jahren entwickeln? Diese Frage umfasst einen grossen Themenbereich, welcher über Wohnraum, Arbeitsplätze, Verkehrsinfrastruktur bis Landschaft, Natur und Klimawandel reicht. Urbanista.ch erarbeitet zusammen mit berchtolkrass und den Gemeinden des Hochrheins ein nachhaltiges und raumverträgliches Siedlungs- und Raumentwicklungskonzept, welches über die Landesgrenzen hinausreicht.
Zum „Korridor Hochrhein“ zählen 39 Gemeinden auf Schweizer als auch auf deutscher Seite mit insgesamt rund 200’000 Einwohnenden und 100’000 Beschäftigten. Gleichzeitig weisen die Gemeinden diverse Siedlungsstrukturen auf – von urban in der Agglomeration rund um Basel-Stadt bis zu ländlichem Charakter. Dadurch richten sich vielfältige Anforderungen und Nutzungsbedürfnisse an den Raum. Im Rahmen des Raumkonzept Hochrheins werden die Interessen der unterschiedlichen Raumnutzenden in diversen Workshops abgeholt, gesammelt und integriert.
In den letzten Monaten wurden basierend auf einem intensiven Beteiligungsprozess drei Stossrichtungen erarbeitet, welche die möglichen künftigen Entwicklungen des Hochrheins und ihre räumlichen Ausprägungen aufzeigt. Was wäre wenn…
…die Landschaft und Klimaanpassung als treibende Kräfte die Entwicklung am Hochrhein lenken?
…am Hochrhein konsequent auf Innenentwicklung und die Stärkung von Zentren gesetzt wird?
…am Hochrein entschieden auf nachhaltige Mobilität und Versorgung gesetzt wird?
Heute liegt bereits das daraus folgende Zielbild für die räumliche Entwicklung des Hochrheins vor.
Bildquelle: urbanista.ch und berchtoldkrass
2023 - 2024
Cristina Fagnani, Marion Zängerle, Markus Nollert