Studienauftrag Stettenfeld

Sozialraum und Mobilität im Studienauftrag für das Stettenfeld

Studienauftrag Stettenfeld

Sozialraum und Mobilität im Studienauftrag für das Stettenfeld

Das Stettenfeld ist die grösste zusammenhängende Baulandreserve von Riehen: ein Areal an der Landesgrenze, heute belegt von Sport- und Freizeitanlagen, Gärten und Zwischennutzungen. Der grundeigentümerverbindliche Nutzungsplan steckt die Eckwerte ab: 55 Prozent Bauzone inklusive Erschliessung, 35 Prozent öffentliche Grünfläche, 10 Prozent Sport und Freizeit, dazu mindestens ein Drittel kostengünstiger Wohnraum. Wie daraus ein Quartier wird, das selbstverständlich zu Riehen gehört, suchte die Gemeinde in einem zweistufigen Studienauftrag mit drei Teams.

urbanista.ch bearbeitete den Beitrag «Streifzüge im Stettenfeld» im Team mit Futurafrosch Architektur und Raumentwicklung, die das Team führte, und Bischoff Landschaftsarchitektur. Die beiden Themen von urbanista.ch waren Sozialraum und Mobilität.

Bei der Mobilität ging es um die Erschliessung eines Areals, das die Bahnlinie vom Dorf trennt: Varianten für die Buserschliessung, der Umgang mit den bestehenden Bahnübergängen, die ÖV-Güteklassen und die Frage, wie realistisch die diskutierte S-Bahn-Haltestelle ist — das Konzept musste mit und ohne sie funktionieren. Sozialräumlich drehte sich die Arbeit um das Verhältnis von Dichte und Freiraum: Wie viel öffentlicher Raum verträgt die geplante Personendichte, was braucht es, damit Plätze tatsächlich belebt werden, und wie lassen sich Bogenschiessanlage, Hundesport und Zwischennutzungen weiterdenken statt verdrängen.

Projektzeitraum

2025 - 2026

Ort

Riehen

Projektteam

Thomas Hug-Di Lena, Pierre Scheidemann

Arbeitsfelder

Innovative Prozesse, Zukunftsstrategien

Kund*in

Gemeinde Riehen

Projektpartner*innen

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