ESP Rietli

Räumliche Entwicklung eines kantonalen Entwicklungsschwerpunkts

ESP Rietli

Räumliche Entwicklung eines kantonalen Entwicklungsschwerpunkts

Nach einer gescheiterten Volksabstimmung im Jahr 2012 wagten die Gemeinden Schübelbach und Reichenburg zusammen mit dem Kanton Schwyz einen neuen Anlauf für die Einzonung des kantonalen Entwicklungsschwerpunkts Arbeiten (ESP-A) Rietli in der Linthebene. Als ersten Schritt führte die Auftraggeberschaft eine Testplanung durch, deren Verfahrensbegleitung urbanista übernahm. Zentral war die präzise Formulierung der Aufgabenstellung: Sie benannte die kritischen Planungsthemen und enthielt Steckbriefe der Arbeitsgebiete in der Region March als Grundlage für eine regionale Nutzungsanordnung. urbanista unterstützte die Auftraggeberschaft bei der Findung von drei interdisziplinären Teams, moderierte die Veranstaltungen der Testplanung sowie den Bevölkerungs- und Stakeholderdialog und verfasste nach Abschluss den Empfehlungsbericht. Inhaltlich prägte der Umgang mit befürchtetem Mehrverkehr das Verfahren: Die Gebietsentwicklung wurde darauf abgestimmt – mit dem Schwerpunkt auf nicht arbeitsplatzintensiven Nutzungen, einer optimierten ÖV-Erschliessung im Gebiet und flankierenden Massnahmen zur Vermeidung von Mehrverkehr auf der Kantonsstrasse. Herausfordernd war zudem die Balance zwischen dem politischen Willen nach Transparenz und dem geschützten kreativen Prozess der Testplanung; im direkten Gespräch mit den politischen Verantwortlichen zeigte urbanista auf, welche Partizipationsformate zu welchem Zeitpunkt sinnvoll sind. Die planerisch anspruchsvolle Lage im Siedlungstrenngürtel zwischen den beiden Gemeinden verlangt eine Perspektive, die regionale Sicht und lokale Umsetzung verbindet. Der Empfehlungsbericht liegt seit November 2024 vor.

Projektzeitraum

2023 - 2024

Ort

Schübelbach / Reichenburg

Projektteam

Marion Zängerle, Markus Nollert

Arbeitsfelder

Innovative Prozesse

Kund*in

Kanton Schwyz

Projektpartner*innen

Weitere Projekte

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