GVK Glarus Nord

Gesamtverkehrskonzept für eine abgestimmte Mobilitätsentwicklung in Glarus Nord

GVK Glarus Nord

Gesamtverkehrskonzept für eine abgestimmte Mobilitätsentwicklung in Glarus Nord

Wie soll der Verkehr in Glarus Nord in den nächsten 15 Jahren organisiert werden? Die Gemeinde bringt besondere Voraussetzungen mit: Als periurbaner, ländlicher Raum weist sie einen hohen Anteil an motorisiertem Individualverkehr auf, die flache Talebene eignet sich hervorragend für das Velo – gleichzeitig liegen zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt der Gemeinde über 2000 Höhenmeter. Mit Ziegelbrücke verfügt Glarus Nord zudem über einen Knotenpunkt am nationalen Schienennetz, dessen Bedeutung zuletzt abgenommen hat. Im Gesamtverkehrskonzept (GVK) formulierte urbanista.ch Ziele, eine Strategie und Massnahmen und erstellte Konzeptpläne für die einzelnen Themenbereiche – vom Fuss- und Veloverkehr über das Strassennetz bis zur Vertiefung des ESP und der Mobilitätsdrehscheibe Näfels-Mollis. Weil die breite Abstützung in der Bevölkerung zentral ist, gestaltete und moderierte urbanista.ch einen mehrstufigen Beteiligungsprozess mit drei Öffentlichkeitsveranstaltungen: Velotouren in drei Ortsteilen identifizierten Schlüsselstellen direkt im Gelände, im Echoraum I diskutierten die Teilnehmenden im Workshopformat drei unterschiedliche Szenarien, im Echoraum II beurteilten sie konkrete Massnahmen aus der Perspektive fiktiver Rollen. Transparente Information zeigte der Bevölkerung dabei den Spielraum der Mitwirkung auf. Das GVK wurde dem Gemeinderat vorgestellt und 2022 von diesem verabschiedet; es bildet die Grundlage für die verkehrliche Entwicklung der Gemeinde.

Projektzeitraum

2022 - 2023

Ort

Glarus Nord

Projektteam

Thomas Hug-Di Lena, Simon Eggimann

Arbeitsfelder

Verkehrswende, Zukunftsstrategien

Kund*in

Gemeinde Glarus Nord

Projektpartner*innen

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