In Lichtensteig, dem «Tor zum Toggenburg», soll mit dem Projekt zukunft.bahnhof ein innovatives Areal für Wohnen, Arbeiten und Kultur entstehen – modellhaft für eine regenerative, zukunftsfähige Gesellschaft. Das Areal Freudenau liegt direkt beim Bahnhof südlich der Altstadt und soll dem südlichen Ortseingang ein neues Gesicht geben. Im Auftrag der Stiftung zukunft.bahnhof konzipierte und begleitete urbanista ein kollaboratives Werkstattverfahren, das die künftige Entwicklung im Dialog mit den zentralen Stakeholdern klärte und die baurechtlichen Weichen für die weitere Planung stellte. urbanista erarbeitete das Programm des Verfahrens, übernahm die Prozessbegleitung mit der Koordination von Kernteam, Beirat und Bearbeitungsteams, bereitete die Workshops inhaltlich und organisatorisch vor und moderierte sie vor Ort. Das Verfahren verschränkte die Ebenen des Areals (Hardware), der Nutzungen (Software) und des rahmengebenden Managements (Orgware) und rückte Themen wie bauliche Verdichtung, nachhaltige Mobilität, Klimagerechtigkeit sowie regeneratives Bauen und Kreislaufwirtschaft ins Zentrum. Eine öffentliche Ausstellung machte die Entwürfe der Teams zugänglich. Zum Abschluss führte urbanista die Ergebnisse in einer städtebaulichen Synthese zusammen. Das Resultat ist eine städtebauliche Vision für das Areal, die als Grundlage für einen möglichen Sondernutzungsplan und die weitere Gestaltung der Bauten und Freiräume dient.
2023 - 2023
Markus Nollert