Gestern wurden nun drei Pilotprojekte gestartet, die während eines Jahres neue Erkenntnisse für das Sharing-Konzept der Stadt bringen sollen.
➡ Autos mehr und günstiger teilen: Die Bevölkerung Schaffhausens kann ab sofort kostenlose Abos von Mobility Genossenschaft abschliessen. Mehr geteilte Autos heisst weniger „Stehzeuge“ auf der Strasse, wie es Lars Klaeger im Panel nannte. Dazu wird die Flotte in Schaffhausen elektrifiziert.
➡ Geteilte Mikromobilität, aber schlau: An rund 70 Standorten können die Schaffhauser:innen nun eTrotti von TIER Mobility ausleihen. Dabei wurde auf das Freefloating-System verzichtet und designierte Zonen ausgeschieden, wo die Trotti ausgeliehen werden können. Emre Argön ist überzeugt, dass die Ordnung so besser gewährleistet werden kann und Schaffhausen als Vorbild vorangeht.
➡ Grosse Güter in kleinen Fahrzeugen: Mit dem Projekt SMARGO von der Mobilitätsakademie des TCS steht ein exotisches Kleinfahrzeug zur Verfügung. Dieses maximiert die Ladefläche im Vergleich zur Fahrzeuggrösse und ist so eine gute Alternative zum grossen Lieferwagen, wie Mathias Halef ausführt.
Für urbanista.ch waren Simon Eggimann und Thomas Hug am Projekt beteiligt. Wir danken den Beteiligten der Stadt Schauffhausen und insbesondere Ramon Göldi für die pragmatische Realisierung dieser Projekte. Auf viele spannende Lehren!
Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.sharehausen.ch.

